Iset's Ural Rex: Das Tagebuch meiner Katzen



 

 


Tagebuch

 


Die Ural-Rex-Zucht in Deutschland

Tagebuch der ersten Ural-Rex-Katzen in Deutschland. Kontaktaufnahme, Import, Flug, Ankunft, Entwicklung der Katzen, Beobachtungen und Zuchtbeginn.



 

10.08.2007 Die Flugreservierung  
Heute, Freitag, wurde der Flug gebucht. Alles okay Große Aufregung.

 


 

Aufregende Wochen im Juli 2007  
Eigentlich sollte ein bekannter von Kati die Katzen mitbringen. Aber oftmals kommt es anders als man denkt. Olga kann die Tiere nicht mehr länger halten, da sie einen neuen Wurf erwartet. Wir müssen einen Flug planen. Na da hatten wir uns was vorgenommen. Sprachschwierigkeiten, Missverständnisse .... Ein ewiges Hin und Her. Die Nerven lagen blank. Bei allen.

Olga plante einen Tiertransport mit Cargo.

1 geplanter Flug von ihr war: Moskau-Frankfurt-Berlin. Nun ich muss dazu sagen, dass wir in Sachsen wohnen. Wir hielten diesen Plan für reichlich umständlich. Es muss doch einen Direktflug geben. Wir suchten und fanden Moskau nach Berlin/Schönefeld. Wir unterbreiteten diesen Vorschlag.

Antwort: Das würde nicht gehen. Den Grund hatten wir nicht verstanden.

Nun, dann dachten wir: "Wenn schon umständlich, dann von Frankfurt wenigstens nach Dresden." Gedacht, gesagt, Vorschlag unterbreitet. Aber nicht bestellen und buchen war unsere Aussage an Olga. Wir müssen alle Alternativen finden und prüfen.

Dann kam von Cargo Dresden der Anruf: "Sie erwarten Katzen aus Russland? Nehmen sie die Fracht an?" Wir waren geschockt. Hat Olga etwa doch gebucht? Der Flugpreis war fast höher als der Preis der Katzen, dachten wir. Wir wollten eigentlich weitersuchen. Meine Mutter und Olga schon fix und fertig. Massen an Mails gingen hin und her. Beide kochten. Missverständnisse über Missverständnisse folgten. letzte Hilfe war Nina, eine Züchterin die früher in Russland beheimatet war, musste uns unbedingt helfen.

Wir schrieben immer wieder: "Bitte den Direktflug nach Berlin buchen." Nichts. Der nächste Vorschlag kam und meine Mutter hatte gewiss noch paar graue Haare mehr.

Flug: Moskau - Kopenhagen - Berlin-Tegel.

Nein nein nein!!!! Das kann doch wohl nicht wahr sein.

Aber was soll's. Die Katzen müssen irgendwie her.

Nina rief in Moskau an. Nun wurde endlich einiges klar.

Olga exportierte das erste Mal. Cargo transportiert die Tiere nicht in der Fracht. Es wäre zu kalt (Minusgrade). Sie sagte: "Die Katzen sind wie meine Kinder." Dafür hatten wir Verständnis. Uns geht es auch so und wir fanden es inzwischen toll, dass sie sich so sorgfältig um das Wohl der Katzen bemüht hat.

Wir wollten nicht mehr umplanen. Wir nahmen den letzten Vorschlag in Anspruch

 


 

Wiederum einen Tag später, im Juni 2007  

Kati erfuhr von Dorothea. Sie möchte zum Hybriden noch ein Rexkatze. Leider gab es keine weitere in Olgas Cattery. Aber man kann ja vorbestellen.

Gesagt; getan

 


 

Einen Tag später: Dorothea und Dimka  

Meine Mutter musste ich erst mal überzeugen. Es gab eine Aussprache über evtl. Platzmangel. Ernsthaftigkeit des Zuchtvorhabens u.s.w. Dann kontaktierte sie Olga. Eine Anfrage nach einem Rexmädchen folgte. Und es war noch eins "herrenlos". Es folgte ein Foto und ein paar Daten. Große Begeisterung!

Dorothea heißt sie, meine kleine vierbeinige Liebe.

Eigentlich sollte man nicht über Preise sprechen. Aber Olga war sehr tolerant. Wir durften den Preis vorschlagen. Das hat man nicht immer.

Danke Olga!

Das erste Foto:
Dorothea

 

Übrigens, Katis Katerchen heißt Dimka (Hybrid). Er ist der Bruder von Dorothea.
Hier sein erstes Foto:


 

 


 

Juni 2007: Die Zuchtidee; wann und von wem kam sie? 14.8.2007

Ehrlich gesagt, gereizt hat es meine Mutter schon immer. Aber man kann nicht alles haben und dann die Erkrankung von ihr und der Import... . Nee. Daran war wirklich nicht zu denken. Aber wie immer, wenn sie sich für eine Sache interessiert, so möchte sie es richtig oder intensiv machen. Foto- und Informationsaustausch zwischen Russland und Deutschland. Interessant war es schon. Für sie, aber noch nicht für mich. Dann kam eine neue Züchterin zur German-Rex-Zucht hinzu. Eigentlich wollte diese beim German-Rex-Erhaltungsprogramm mitwirken. Aber es kam plötzlich ganz anders. Diese gewisse Züchterin stöberte auf den Ural-Rex-Seiten herum und verliebte sich in diese sehr gut gelockte neue Rexrasse. Die Idee wurde geboren.

Kati nahm mit meiner Mutter Kontakt auf bzw. mit Olga in Moskau. Dort wäre ein Hybrid für sie gewesen. Der sollte her nach Sachsen. Doch meine Mutter dachte im Inneren, dass das eine fast unmögliche Aufgabe wäre, mit einem Hybrid eine Zucht zu beginnen, zumal dieses Rexgen rezessiv vererbt wird. Sie kannte sich durch die GRX-Zucht schon aus. Sie begann nicht viel anders. Schir unmöglich fand meine Mutter diese Idee. Aber wenn es nun mal so sein sollte, dann müßte man mit helfen. Der Hybrid wäre mit einer EUR verpaart worden und alle Mädchen, die daraus fallen könnten, müßten verteilt und per Verpaarung ausgetestet werden. Vielleicht wäre ein Rexträger dabei gewesen. Vielleicht auch nicht. Man sieht es eben nicht. Nur wenn man Pech hat, dann beginnt der Versuch von vorn.

Nun, unmöglich wäre der Vorgang nicht gewesen, aber sehr sehr zeitaufwendig und `ne Menge Geduld braucht man auch. Wer die nicht hat, soll's lassen.

Parallel zu diesen ganzen "Flausen" kamen plötzlich von Olga per Mail tolle Bilder aus einer Katzenzeitung. Alles über die Ural Rex. Fotos mit Katzen sag ich Euch. Mir gingen die Augen über.
 So was hatte ich noch nie gesehen. Ich wußte sofort,  dass ich so eine Katze  haben möchte. Nichts anderes.

1. Schritt: Idee geboren

3. Schritt: Anfrage nach einem Rextier

 


 

Sommer 2006 Kontaktaufnahmen

14.8.2007

Breits im Sommer 2006 hatten meine Mutter (Ilona Jänicke, Cattery Saxon Glory / German Rex), den ersten Kontakt zu Olga. Meine Mutter ist immer auf der Suche nach neuen Informationen zu Rexkatzen und so hatte sie sich auch in Rußland informiert. Olga berichtete ihr, dass sie vielleicht die URX-Zucht aufgeben möchte. Es waren ihr zu wenig Züchter. Meine Mutter motivierte sie aber und gab ihr Ratschläge, wie sie diese seltenen Rasse populär machen könnte, machte Werbung auf vielen Züchterseiten. Weiterhin gestaltete sie eine Mini-Webseite oder besser eine Info-Seite zur russischen Lockenkatze auf Deutsch und Englisch für Olga. An einen Katzenkauf war zur damaligen Zeit absolut nicht zu denken. Zumal meine Mutter sehr krank war und ist.

 



© 04. Juni 2015 17:31
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