Das besondere Fell der Ural Rex Katzen. Beschreibung.
 
 

Etwas zum Fell

   
     
 
 


Ural-Rex-Kater Khan Batterfly, Besitzer: Olga Ivanova, Moskau; http://www.ural-reks.ru

Katzen mit Locken (Rexkatzen) sind durch eine Laune der Natur entstanden.
Das für das Haarwachstum verantwortliche Gen ist mutiert, also es hat sich verändert.

Gleiches Phänomen fand man schon vor Jahren bei den Kaninchen und später bei anderen Rex-Katzen sowie bei Hamster, und Meerschweinchen.

Katzen mit Locken (Rexkatzen) sind durch eine Laune der Natur entstanden.
Das für das Haarwachstum verantwortliche Gen ist mutiert; es hat sich verändert.

Gleiches Phänomen fand man schon vor Jahren bei den Kaninchen und später bei anderen Rex-Katzen sowie bei Hamster, Meerschweinchen usw..

Bereits 1956 führten A.G. Searle und Mr. A. C. Jude,
University of Malaya and 3 Hill View Road, erste Untersuchungen an Haaren der German Rex und der Cornish Rex durch.
Informationen dazu finden Sie in Englischer Sprache auf dieser Seite: 
http://www.ural-rex.de/Genetik/genetic.htm
 .


Zurück zur Ural Rex.

Rezessiv oder dominant?
Endrej trägt das Lockengen verdeckt in seinen Erbanlagen (rezessiv).

Der Ur-Vater der Ural Rex Vasilij wurde Anfang der Neunziger mit einer Hauskatze gepaart. Die hervorgegangenen Kätzchen waren "normalhaarig". Man vermutete nun, dass es sich bei diesem Lockengen um ein rezessives Gen handeln könnte. Ein zweiter Versuch war eine Verpaarung mit seiner Mutter "Mura".

Diese war erfolgreich. 1994 wurden der schwarz-weiße gelockte Kater „Bars“ und die schwarzgetupfte und ebenfalls gelockte  „Murka“ geboren. Somit war bewiesen, dass es sich auch bei der Ural Rex um ein rezessives Gen handelt.

Ein neues Gen?
In den Neunzigerjahren wurde in Jekaterinburg u.a. eine Versuchsverpaarung zwischen einem Ural-Rex-Kater und einer schwarz-weißen German-Rex-Katze aus der Cattery "von Assindia" durchgeführt.
Aus dieser Verpaarung gingen nur glatthaarige Kätzchen hervor, woraus man schlussfolgerte, dass es sich bei der russischen Lockenkatze um ein anderes Lockengen handelt.

Das Gen ist mit dem der GRX und der CRX nicht identisch.
Eine Verpaarung zwischen einer DRX und einer URX ist mir nicht bekannt. Jedoch ist die Fellbeschaffenheit der Ural Rex vollkommen anders. Es ist fast noch weicher, als das der GRX und wie im Standard bereits erwähnt, auch elastisch und länger. Es besitzt kurze Deckhaare / Grannenhaare.

Ein weiteres bisher unerklärliches Phänomen ist das Verfärben des Fells bei den schwarzen bzw. schwarz-getigerten Katzen. Black-Tabbys zeigen – neben der typischen Nasenspiegel-Zeichnung und dem „M“ auf der Stirn - einen braunen oder goldenen Farbton ohne Zeichnung. Für Richter auf Ausstellungen immer ein kleines Rätsel.
Die Ursache für diese Färbung ist nicht bekannt..

Der Genetik-Code der Ural Rex lautet ru/ru.

Ilona Jänicke

 

 
 
© Björn Jänicke; Design Ilona Jänicke
 
05. Mai 17;Besucherzaehler